Zur Person Dr. Thamer Al-Wahban

Thamer Al-Wahban schloss 2009 sein Medizinstudium an der staatlich-medizinischen Universität in Odessa ab. Von 2010 bis 2011 war er als Arzt im Praktikum im „Krankenhaus des Vereins für Wohlfahrt und soziale Dienste“ in Homs, Syrien tätig. Seine Tätigkeit als Assistenzarzt ist von  2011 bis heute auf der medizinischen Fachschaft.

„Wassertrinken ist das A und O, um Nierenerkrankungen zu verhindern – dies sage ich immer zu meinen Patienten.
Nierensteine und Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Krankheiten der Niere, die durch Flüssigkeitsmangel im Körper ausgelöst werden. Unbehandelt können diese Erkrankungen zum tödlichen Nierenversagen führen.
Nierensteine sind in der Bevölkerung weit verbreitet: etwa zwei bis drei Prozent der Menschen leiden darunter. Bei Männern kommen Nierensteine häufiger vor als bei Frauen.

Nierensteine entstehen, wenn die Konzentration von Mineralien in der Niere zu hoch ist. Mögliche Ursachen dafür sind eine zu geringe Aufnahme von Wasser oder starkes Schwitzen. Beides führt zu einer erhöhten Urinkonzentration. Nierensteine können aufgrund der Kombination aus Urinstau und Infektion lebensbedrohlich sein. Der Urinstau wird durch einen Harnleiterverschluss verursacht. Die Infektion entsteht, wenn sich Bakterien im Urin ansammeln und diese anschließend in den Blutkreislauf gelangen. Eine weitere Folge ist chronisches Nierenversagen.

Je nach Form, Größe und Position können Nierensteine unterschiedliche Symptome hervorrufen: Kleine Nierensteine verursachen oft gar keine Symptome und können durch ausreichende Trinkmengen aus den Harnwegen herausgespült werden. Dagegen verursachen größere Nierensteine starke Schmerzen wie bei einer Kolik. Sie treten in der Seite auf, wo sich die Nierensteine befinden. Begleitet werden die Schmerzen von Übelkeit mit Erbrechen, teilweise auch von Fieber und Schüttelfrost.


Die Harnwegsinfektion ist die häufigste bakteriell verursachte Entzündung. Dabei sind Frauen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Zudem nimmt das Risiko einer Harnwegsinfektion mit steigendem Lebensalter zu. Die Harnwegsinfektion wird durch aufsteigende Bakterien aus den Bereichen Scheide und Darmausgang verursacht – ein Vorgang, der bei Frauen durch die kürze Harnröhre begünstigt wird. So wie die Bakterien stromaufwärts in die Blase gelangen können, können sie auch von dort aus den Harnleiter entlang weiter bis in die Niere vordringen. Eine mögliche Folge: eine Nierenentzündung, die durchaus gefährlich sein kann. Symptome einer Harnwegsinfektion sind Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und Schmerzen im Unterbauch.
Durch regelmäßiges Trinken steht ausreichend Flüssigkeitsvolumen für die Filter und Ausscheidungstätigkeit der Niere zur Verfügung. Die Harnmenge nimmt zu, wobei zugleich die Konzentration von Bakterien und Mineralien im Urin gemindert und die Ausscheidung derselben gefördert wird.“

Thamer Al-Wahban.
 
 

Inhaberrechte und Verantwortung
der KÖHYD Schutzmarke
Paldeal Europe e.K.
Inhaber: Leonardo Zaytoun
Viktoriastr. 41
44787 Bochum
Deutschland
Kontakt

Tel.: +49 234 51 66 78 1
Fax: +49 234 33 88 84 2
www.koehyd.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!